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Mit wenig Zeitaufwand können Sie Frauen in Gefahr helfen und Gerechtigkeit verlangen, zum Beispiel bei Folter, Vergewaltigung, willkürlicher Festnahme oder Anklage, unfairen Gerichtsprozessen, fehlendem Schutz bedrohter Frauen oder Straflosigkeit bei begangenen Frauenrechtsverletzungen. Rasches Reagieren ist in diesen Fällen besonders wichtig und wirksam.

Briefe an die Regierungen, die sogenannten Urgent Actions, gehören zu den erfolgreichsten Aktionsformen, denn in fast der Hälfte aller Fälle wird etwas erreicht: Manchmal sind es erleichterte Haftbedingungen im besten Fall wird eine Freilassung erzielt. Wirksam sind Urgent Actions, weil sie schnell, in grossen Mengen und von überall in der Welt bei den Behörden eintreffen und Druck ausüben.

Wenn Sie sich unserem Schreiber_innen Netzwerk für Eilbrief-Aktionen anschliessen wollen, freut uns das sehr! Unser Flyer, den Sie hier als pdf laden können, informiert Sie genauer, oder wenden Sie sich direkt per E-MAIL an das Netzwerk. Vielleicht wollen Sie sich lieber nur gelegentlich an Aktion beteiligen? Dann finden Sie über nebenstehende Links Musterbriefe und Fallbeschreibungen der aktuellen Fälle zum Herunterladen. In jedem Fall danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung unserer Arbeit!


Aktuell


Urgent Action nach Norwegen
Die 18-jährige Schülerin Taibeh Abbasi befindet sich in unmittelbarer Gefahr, nach Afghanistan abgeschoben zu werden – in ein Land, in dem sie noch nie war. Trotz des Anstiegs der zivilen Opfer in Afghanistan erklärte Norwegen, dass Rückführungen nach Kabul sicher seien. Sollte Taibeh Abbasi in das kriegszerrüttete Afghanistan abgeschoben werden, drohen ihr dort Menschenrechtsverletzungen.
Musterbrief